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Zugegeben: Als Allan Jäke bei uns im Büro begann, mit Pappkartons, Kleber, Schrauben und Kabeln zu basteln, war ich zunächst irritiert. Obwohl ich ja wusste, worum es geht: den Prototypen einer Theke für unser E-Commerce-Projekt.

Mit unserem Partner, der aus der Lebensmittelbranche kommt, haben wir Stillschweigen über das Projekt vereinbart, deswegen kann ich keine Details nennen. Was ich aber verraten kann ist, welche Methode wir anwenden und warum wir es so machen.

Der Kernpunkt des Projekts

Wir haben uns für den „Lean-Startup“-Ansatz entschieden. Den hat Eric Ries, so eine Art Methodenguru der Startup-Szene, in seinem Buch „Lean Startup“ beschrieben. „Lean” bedeutet schlank.

Für mich ist das der Kernpunkt unseres Projekts und unseres Prototypen (auch wenn er nicht gerade schlank aussieht). Unsere Testpersonen können ein Minimum Viable Product ausprobieren, also einen Prototypen mit minimalen, „schlanken“ Anforderungen und Eigenschaften. Wir holen uns schnelles Feedback der Kunden ein, um mit deren Anregungen das Produkt schnell zu verbessern.

Meine Jobbezeichnung ist „KPI Master“, ich bin also für das Messen im Team zuständig. Hier bauen, messen und lernen wir. Sobald wir das Projekt gestartet haben, zeige ich an dieser Stelle gern, wie das Äquivalent zu unserem Papp-Prototypen aussieht und welche Ergebnisse wir erzielt haben.

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Ansprechpartnerin für das Projekt ist Miriam Richter.